Zukunftsversprechen Architektur
Konferenz bei Jörg Gleiter Berlin
26.Juni 2025
Ich bedanke mich recht herzlich für die Einladung, ich fühle mich tatsächlich geehrt. Ich weiss gar nicht so recht wie ich hier zwischen all die grossen und bedeutenden Namen komme ich hatte den Jörg Gleiter auch gleich gefragt, ob meine Einladung evt. ein Versehen war …aber er hat irgendwie insistiert… Nun gut … selber schuld.
Alle Bilder, bis auf das letzte sind relativ wahllos aus zwei der letzten Arch+ Nummern entnommen… Anh-Linh Ngo war so freundlich mir das zu gestatten… in den Heften wären noch viel mehr Bilder dieser Art gewesen, aber ich habe, weil ich dann halt doch Architekt bin, ein wenig auf das Format achten müssen.
Was die Menschen von allen anderen Lebewesen unterscheidet, ist ihre Fähigkeit in großen Gruppen zu kooperieren. Damit ist nicht gemeint, dass sie Jagdgemeinschaften zur besseren Befriedigung eines Grundbedürfnisses bilden würden, wie manche Raubtiere, oder auch nicht die instinktiven Abläufe bestimmter Insektenpopulationen..
Nein, Kooperation im hier zugrunde gelegten Sinne meint ein bewusstes, aber sozusagen überindividuelles gemeinsames Handeln. Die Gemeinschaften, sind so groß, dass sich die einzelnen Individuen gar nicht kennen, ja nicht einmal begegnen müssen. Der evolutionäre Erfolg der Menschheit hängt stark mit der Fähigkeit zusammen, sich zu solchen Großgruppen zusammenzuschließen und gemeinsame Interessen zu verfolgen. Um sich derart zu organisieren, nutzen die Menschen zum einen das, was Ernst Cassirer symbolische Formen nennt: Sprache, Religion, Mythos, aber natürlich im Bereich der Architektur vor allem auch gedankliche Bilder in allen Stufen der Abstraktion.
Diese Verständigungsmechanismen zu beschreiben, ist kompliziert. Ich benutze die Begriffe Bild, Sinnbild und Sprache daher auch nicht ganz trennscharf. Das hat damit zu tun, dass meine persönliche Sicht auf Architektur ohnehin stark sprachlich bestimmt ist. Am liebsten würde ich von Bildsprachen sprechen. Der Begriff Bild ist, wie alle unsere Bezeichnungen, moralisch aufgeladen. Das Bild kommt dabei nicht allzu gut weg. Im architektonischen Diskurs steht das Bild für etwa Unwahres nicht authentisches. Möglicherweise steht ihm die Idee von der Schönheit als Abglanz des Wahren im Wege. Etwas Wahres kann im Sinne der Modernen Doktrin natürlich nur die Sache selbst sein, das Bild ist dabei eher ein Trugbild, das die Sache selbst vorzuspiegeln scheint.
Egal, wie wir es nun nennen: Es geht mir um einen Ausdruck von bildlicher Form, der Verständnis beanspruchen will.Mithilfe der entsprechenden Bilder erfahren wir eine gemeinsame Welt, Es sind diese Bildwelten, durch die wir überhaupt erst mit anderen kooperieren können. Auch die Moderne, die hier vor allem als kulturelle Kooperationsgemeinschaft verstanden wird, erhält sich durch Sprache, Mythen und Bilder aufrecht. Aber: all diese Bedeutungssysteme verstehen sich nicht von selbst, sie müssen beständig interpretiert und erklärt werden.
Der Prozess der Debatte und der ständigen Neuinterpretation ist das, was wir menschliche Kultur nennen. Die Interpretationen und die Interpreten stehen innerhalb der jeweiligen Gruppen in beständiger Konkurrenz. Die Bilder sind weder in ihrer Bedeutung noch als Teil bestimmter Diskurse stabil. Sie sind in ständiger Bewegung, werden von anderen Gruppen übernommen und variiert. Dabei sind sie niemals wirklich neu, sie werden nicht erfunden.
Von entfernten Orten, aus anderen Zeiten stammend werden sie neu kombiniert und überlagern einander. Der Kunsthistoriker Aby Warburg nennt dieses Phänomen „Bilderwanderungen“. Er beschreibt sehr inspirierend, wie bestimmte visuelle Themen, Gesten und Muster über Generationen hinweg weiterleben, physisch, aber auch in der Erinnerung. Wie sie auf bestimmten Routen dinglich und gedanklich wandern, um beispielsweise aus der Antike kommend in der Renaissance Wirkung zu entfalten. Warburg beschreibt diese Wanderungen sogar mithilfe von Karten, in die er die Straßen einzeichnet, auf denen diese „Bilderfahrzeuge“, wie er das nennt, verkehren. Diese Wanderungen darf man sich aber nicht als Spaziergänge vorstellen, die Bilder konkurrieren hart miteinander. Noch viel mehr vermutlich aber konkurrieren die Menschen mittels der unterschiedlichen Bilder.
Wenn man es schon nicht Bilderstreit nennen will, herrscht doch ein Wettkampf um Hegemonie in der Bestimmung der Themen. Diese Bildproduktion ist in gesellschaftliche Regelungen, politische Kräftespiele, moralische Verpflichtungen natürlich auch ökonomische Interessen verwoben. Die Architektur ist auch nur Teil einer solchen diskursiven Formation wie Michel Foucault das nennt … sie hat keinen Sonderstatus, sie ist ein Diskurs unter vielen. Letztlich bestimmen vor allem komplexe Aushandlungsprozesse, die Art wie uns bekannte und unbekannte Bilder neu miteinander verknüpft und dadurch zu Thesen formuliert werden. Das Potential der geschilderten großen Gruppen ergibt sich dadurch, dass sich diese hinter bestimmten Bildern versammeln und den entstehenden Möglichkeitsraum, dann zum gemeinsamen Handeln nutzen.
Die Bilder erhalten sich über die Lebensdauer der einzelnen Individuen hinaus, werden in Form von Erinnerungen und Erzählungen weitergegeben und prägen auch nachfolgende Generationen auf die Inhalte der jeweiligen Gruppe. Es ist nicht die Realität, die unsere Bilder hervorbringt, es sind die Bilder, die das, was wir Realität nennen, erschaffen. Die Frage, welche Bilder in eine bestimmte Kultur aufgenommen werden, ist zentral, und das nicht nur innerhalb der Moderne.
Das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft entspricht nicht einfach einer zufälligen Ansammlung von Erinnerungen, es ist seinerseits das Ergebnis eines aktiven Aushandlungsprozesses.Nur was letztlich in der jeweiligen Gruppe als relevant betrachtet wird, kann als Interpretation Bestand haben. Das heißt auch, dass sich das Potential der gemeinschaftsstiftenden Bilder –
sei es nun utopisch oder nicht – innerhalb dieses Aushandlungsprozesses entfaltet. Wir dürfen uns nicht vorstellen, dass dieser Prozess exklusiv oder geordnet abläuft. In der gesellschaftlichen Realität laufen ganz viele solcher Verhandlungen parallel ab. In unterschiedlichen Gruppen und mit unterschiedlichen Ergebnissen. Auch das, was wir als Epoche bezeichnen, ist das Ergebnis einer Aushandlung von Interpretationen und deren Anpassung Einer Aushandlung mit dem Ziel, Relevanz für möglichst viele Gruppenmitglieder zu erzeugen.
Natürlich aber existiert auch innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht die eine zentraleDeutung, eher ließe sich von einem Nebeneinander von Interpretationsansätzen mit an- und abschwellender Relevanz sprechen. Wenn wir die Moderne als Beispiel nehmen, so erzählt sie nicht nur von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Sie ist optimistisch, sie nährt die Hoffnung auf Welterklärung und Selbstbestimmung, Vernunft und Objektivität. Das Versprechen auf ein besseres, ein einfacheres Leben. Aber das alles sind eben noch keine echten Bilder, das sind abstrakte Ziele, die es zu erreichen gälte. Auf einer gedanklichen Ebene lösen die Begriffe zwar sehr klare Assoziationen aus, wenn wir aber daraus (beispielsweise) Architektur machen wollen, stellen wir fest, dass sie keine genaue Form haben und so natürlich auch keine echte Handlungsanweisung entsteht.
Die erwähnten Forderungen bedürfen einer Interpretation im vorher gesagten Sinne, einer
sekundären Bildsprache, um sich lesbar und erlebbar realisieren zu können.
Jeder architektonische Entwurf beginnt mit so einem Leitgedanken – sei es Freiheit,
Wissenschaftlichkeit, Transparenz, Einfachheit, Natürlichkeit oder was auch immer. Doch so
stark diese Prinzipien auch wirken mögen, sie allein erzeugen kein Bild. Sie benötigen eine
sekundäre Sprache – eine Form der Verbildlichung, die sie erst lesbar macht.
Architektur beginnt also nicht mit Form, sondern mit einer Idee. Diese Idee braucht ein Bild.
Das Bild wiederum braucht eine Sprache – eine Interpretation – und erst diese Sprache lässt
Architektur als Materie in einer Art Begrifflichkeit entstehen.
Das Leitbild „Modernes Wohnen im Maschinenzeitalter“ etwa fand ein Bild im Schiff, im
Dampfer. Diese Metapher erst erschließt das architektonische Ausdruckspotential. Und
selbst dann blieben viele verschiedene Ausformulierungen, viele verschiedene tatsächliche
Häuser möglich.
In diesem Sinne können wir Epochen als Sammlungen von Bildern verstehen – Ordnungen,
die uns Orientierung geben.
Diese Bildersammlungen wirken tief in das Selbstverständnis gesellschaftlicher Gruppen
hinein.
Sie umfassen nicht nur Architektur, aber eben auch sie.
Wenn wir heute über das utopische Potenzial der Moderne sprechen, dann geht es vor allem
um die Fähigkeit der Bilder, Menschen zu mobilisieren, sie hinter einer gemeinsamen Idee
zu versammeln. Bilder, die mehr als nur ästhetisch überzeugen, sondern die in der Lage
sind kulturelle Narrative zu prägen, kollektive Ziele zu formulieren und entsprechende
Resonanzen zu erzeugen.Und wenn wir dann auf die uns umgebende Klimakrise schauen, dann wird gerade im
Bauwesen diese Mobilisierungsfunktion wichtiger denn je.
Ökologisch, ökonomisch, gesellschaftlich.
Wir stehen heute vor der Aufgabe, Bilder zu entwickeln, die tragfähig sind für eine Zukunft, in
der Architektur nicht länger gegen, sondern mit der Natur arbeitet…
Über den größten Teil ihrer Geschichte hinweg war das Verhältnis des Menschen zur Natur
von einem tiefen Misstrauen geprägt. Die Natur erschien unkontrollierbar, bedrohlich,
unberechenbar. Etwas, das gezähmt, bezwungen, unterworfen werden musste.
Architektur war dabei das sichtbarste Symbol dieses Anspruchs: Das Künstliche,
schlechthin das Gegenteil von Natur, geschaffen von einer Art Schöpferfigur, dem
Architekten.
Das Ergebnis dieses Mythos ist bekannt. Langsam beginnen wir ansatzweise zu begreifen,
dass wir die Natur nicht besiegen werden.
Wir fangen an zu verstehen, dass wir selbst Teil dieser Natur sind. Und wenn wir überleben
wollen, werden wir versuchen müssen, uns in diese Natur zu integrieren, nicht sie zu
dominieren.
Für die Architektur nach der Moderne bedeutet das einen tiefgreifenden Wandel und sie tut
sich schwer mit, diesem Wandel.
Das liegt nicht nur an Problemen im Bereich der Materialitäten oder der Technik, oder der
Wirtschaftskreisläufe sondern vor allem an der Symbolik selbst, es liegt am Inhalt.
Vor allem, weil der symbolische Kern, die kulturelle DNA der Architektur tief im Mythos der
Schöpfung verankert ist.
Innerhalb des beschriebenen Transformationsprozesses im Bausektor verschiebt sich der
Fokus zunehmend auf den Erhalt des Bestands.
Dafür gibt es gute Argumente wie die Einsparung von grauer Energie, wie
Ressourcenschonung Flächenversiegelung und Müllvermeidung.
Doch jenseits dieser ökologischen und ökonomischen Überlegungen entfaltet der Bestand
eine viel grundlegendere Bedeutung. Denn er steht sinnbildlich für eine andere Haltung
gegenüber Zeit, gegenüber Geschichte, gegenüber dem Prozesshaften.
Der Bestand ist nicht nur ein Objekt, das wir bewahren, sondern ein Zeugnis
Die Moderne richtete sich nahezu grundsätzlich gegen den Bestand.
Sie wollte ihn überwinden. Schneller Umschlag, Neubau, das war Teil des wirtschaftlichen
wie kulturellen Systems.
Unter dem aktuellen Vorzeichen der Integration in natürliche Prozesse aktiviert Umbau
Zyklen von Material… von Bedeutung… von kultureller Identität
Der wesentlichste Vorteil des Bestandes ist schlicht seine Existenz.
Diese Existenz repräsentiert sinnbildlich die Verbindung zu evolutionären Verläufen und
organischen Entwicklungen. Der Bestand ist das Ergebnis einer (manchmal sehr langen)
Baugeschichte, und auch ein Materialkreislauf kommt in Gang oder wird sogar fortgesetzt.
Architektur als Teil eines quasi natürlichen Zyklus‘
Idee hinter der Rückbesinnung auf den Bestand.
– das ist vielleicht die überzeugendsteEin Gebäude wird weniger als ein Monument, sondern mehr als ein Medium verstanden.
Weniger ein Abschluss, mehr ein Übergang. Nicht Schöpfung, sondern Transformation.
Aber auch in dieser Transformation wollen Architekturschaffende sichtbar bleiben.
Unsichtbare Eingriffe sind selten. Die meisten von ihnen zeigen das Alte – um das Neue
hervorzuheben.
Die Autorinnen und Autoren versuchen präsent zu bleiben. Gebäude, die den
architektonischen Eingriff nicht zeigen, sind für Architekten nicht sehr attraktiv.
Die Entwerfenden verschwinden nicht aus ihrem Werk, sie treten nicht zurück, zugunsten
einer überindividuellen Zirkularität…
sondern sie erschaffen ein Bild der Zirkularität, das sie als Schöpferinnen und Schöpfer
eben dieses Bildes ausweist.
Und so erstaunt es nicht, dass das Vehikel für die Botschaft von der Rückführung des
Künstlichen in die Natur die Ruine zu sein scheint.
In einem wirklich erstaunlich grossen Anteil von architektonisch diskutierten Umbauprojekten
tritt uns der Bestand, als überformte Ruine gegenüber.
Das rohe, entkleidete Gebäude demonstriert die Übernahme des Alten ins Neue und macht
die architektonische Strategie erkennbar als Weiterentwicklung, als Maßnahme im Sinne der
Gebäudeevolution.
Das rohe, entkleidete Gebäude wird zur Projektionsfläche eines neuen, zirkulären
Architekturverständnisses.
Rohes Material, rauh belassener Bestand, sichtbare Alterung, Spuren der Zeit.
Wenn wir den dystopischen Aspekt den diese Bilder natürlich auch immer haben für einen
Moment beiseite lassen, so ist uns das Motiv der Ruine hinlänglich bekannt. Auch in der
romantischen Architektur und Malerei wurde die Vergänglichkeit des Gebäudes thematisiert
und damit ein Hinweis auf Archaik verbunden.
Auch dort wird das architektonische Artefakt als Teil eines Kreislaufs inszeniert: Die Natur
führt, was einst als künstliches Menschenwerk geschaffen wurde, langsam, aber beständig
in den Kreislauf zurück.
Die Ruine als Ort des Elementaren, der Einfachheit verweist auf Vergänglichkeit, auf den
unaufhaltsamen Lauf der Zeit – und auf die Rückkehr des Menschengemachten in den
Schoß der Natur.
Doch was einst melancholischer Ausdruck der Ohnmacht war, wird nun zur Strategie: Die
Ruine als ästhetisches Mittel, als Symbol für Nachhaltigkeit, als Manifest der Zirkularität.
Das ist nicht frei von Ironie … einer Ironie, die der Romantik natürlich immer hinterlegt ist.
Eine Ironie die uns beispielsweise aus den Überinszenierungen Carl Spitzwegs bekannt zu
sein scheint,
Was anderes ist der strickende Soldat der sein Gewehr an die ruinös überwucherte Festung
gelehnt, sich mit der strickenden Produktion von Socken beschäftigt, die Kanone auf den
Betrachter gerichtet aber mittels eines Strohhalmes in der Mündung, die Bedrohung
zurücknehmend … relativierend… nistet sogar der Vogel in dem Geschütz?
Es ist eine spätromantische Kippfigur, die uns etwas desorientiert zurücklässt.
Es ist ein spontanes Hin und Her springen… ein Wahrnehmungswechsel in einer Art
flirrendem Oszillieren der letztlich eine bedrohliche multistabile Interpretation erzeugt.Auch die heutigen Umbau – Ruinen können gar nicht anders,
Sie präsentieren sehr deutlich das „Gemachte“ ihrer Geste. So gegeneinander
in Konflikt gesetzt, wird eine eindeutige Interpretation verhindert.
Und bei aller Liebe zu den chaotischen Kräften der Natur, über all den ruinösen Umbauten
steht der Schöpfer, der Architekt und das ohne jede Ironie
Dabei beinhaltet das natürlich ein gewisses Paradox: Die Architektur dieser Kippfigur wirklich
in Übereinstimmung mit der Natur zu bringen, käme einer Zerstörung ihrer künstlerischen
vermutlich auch ihrer praktischen Identität gleich.
Der prägende Gedanke der Schöpfung, der Erschaffung nämlich steht in einem
Widerspruch zur Idee des Kreislaufs.
Zirkularität bedeutet ewiges Vergehen und Wiedererstehen,
Autorenschaft ist in dieses System, wenn überhaupt, dann nur sehr schwer zu integrieren.
Der Verdacht drängt sich auf, dass mit den Bildern, die sich während ihrer Wanderung
durch die Zeit verwandeln, sich auch die Architektinnen und Architekten werden wandeln
müssen …
Gilt das Versprechen der Moderne noch? Das Versprechen aus uns allen würden Autoren?
Braucht echte Zirkularität wirklich noch schöpferisches Entwerfen?
Und wenn nicht – was braucht es dann? Teilnehmende an Prozessen. Moderatorinnen,
Katalysatoren, vielleicht Möglichmacher?
Eventuell liegt das utopische Potential gar nicht so sehr in neuen Bildern von Gebäuden.
Möglicherweise brauchen wir vor allem ein neues Bild von uns selbst.
Nicht dass die Architekten so enden wie es Michel Foucault am Ende seines Buches von der
Ordnung der Dinge prognostiziert:
Dass der Mensch verschwindet… wie am Meeresufer… ein Gesicht im Sand.