Schön … oder???

Vortrag am 05.05.2010 Hochschule München

Ein Vortrag über Schönheit ist ein Risiko — erst recht in der eigenen Stadt, wo möglicherweise viele kommen, um zu sehen, wie sich der Hild blamiert. Diese Gefahr besteht tatsächlich. Und dennoch bin ich hier… Vielleicht, weil mich Thomas Valena geschickt überredet hat. Vielleicht aber auch, weil mich die Frage nach der Schönheit tatsächlich seit Langem fasziniert.

Ich möchte daher versuchen, ohne große Zitate und philosophische Apparate darzulegen, was mich an diesem Begriff der Schönheit interessiert — oder besser: welchen Begriff ich mir von Schönheit mache. Ob das irgendjemandem nützt, weiß ich nicht … Ich hoffe aber, dass genau das der Grund war, warum ich gebeten wurde, diesen Vortrag zu halten.

Warum ist das fast unerhört eine Vorlesungsreihe mit dem Titel „Schönheit“ zu machen?

Nach meiner Einschätzung liegt das nicht zuletzt daran, dass die Idee der Schönheit als

Kategorie mit der Moderne irgendwie unter Verdacht gerät. Die Moderne, will vereinfacht gesagt

Architektur über scheinbar objektive Kategorien legitimieren: Funktionalität, Konstruktion,

Folgerichtigkeit, technische Rationalität oder soziale Effizienz. Möglicherweise ist diese

Betonung der Objektivität geradezu die Verschleierung des Umstandes, dass die behauptete

Rationalität im Feld der Architektur gar nicht wirklich einlösbar ist. Irgendwie scheint Schönheit

für die Moderne zu Metaphysisch zu esoterisch zu sein. Dabei ist das bemerkenswert, weil ja

gerade die Moderne selbst keineswegs frei von metaphysischen oder sogar esoterischen

Vorstellungen war. Man denke nur an die spirituellen und gesellschaftsutopischen Wurzeln des

Bauhauses oder an die geradezu religiöse Aufladung der Avantgarden des frühen 20.

Jahrhunderts. Wie auch immer mit der Moderne beansprucht, die Architektur rational

begründbar zu sein. Das ist selbst verständlich vorher auch schon ein Thema aber mit der

Moderne wird es zur dominanten Erzählung.

Gebäude sollen nicht mehr deshalb überzeugen, weil sie schön erscheinen, sondern weil sie

„richtig“ sind. Schönheit wird damit problematisch, weil sie sich gerade nicht beweisen lässt.

weil sie sich dem modernen Bedürfnis nach Rationalisierung entzieht. Unsere Erklärung der

Welt wird zunehmend naturwissenschaftlich organisiert. Dinge gelten als legitim, wenn sie

messbar, beweisbar, reproduzierbar oder wenigstens plausibel quantifizierbar sind. Schönheit

hingegen widersetzt sich genau diesen Kriterien. Sie lässt sich weder exakt messen noch

objektiv beweisen. Man kann sie nicht zuverlässig herstellen, nicht normieren und nicht

garantieren. Auch darin liegt ihr Problem

In einer Disziplin, die ihre Legitimation zunehmend aus Rationalität und Objektivierbarkeit

beziehen will, erscheint Schönheit deshalb fast wie ein irrationaler Störfaktor.

Das Schöne verliert dadurch seinen alten philosophischen Rang. In der Tradition Augustinus

oder auch der klassischen Ästhetik galt Schönheit noch als „Abglanz der Wahrheit“, also als

sichtbarer Ausdruck einer tieferen Ordnung. In der Moderne kehrt sich dieses Verhältnis

zunehmend um: Schönheit erscheint nun nicht mehr als Ausdruck von Wahrheit, sondern als

deren Verschleierung. Das „Schöne“ wird zum „Schön-Gemachten“, zum Gefälligen,

Dekorativen oder Geschmeichelten — und gerät damit letztlich in Verdacht unwahr zu sein…

Dabei wird das Schöne häufig gemeinsam mit dem dekorativen, mit dem Überflüssigen

assoziiert. Adolf Loos’ Polemik gegen das Ornament steht exemplarisch für diesen Prozess. Dasdekorative Bild gerät in die Nähe des Kitsches, also einer Ästhetik bloßer Gefälligkeit ohne

intellektuelle oder konstruktive Legitimation.

Ohne Ästhetik kommt aber natürlich auch die Moderne nicht aus. An die Stelle des Schönen

treten andere teilweisemdurchaus ästhetische Kategorien: das Erhabene, das Authentische,

das Interessante oder auch das Rohe ja selbst das Hässliche gerade in seiner Ausprägung als

Abwesenheit von Schönheit. Viele dieser Begriffe besitzen dabei den Vorteil, nicht gefällig

wirken zu müssen. Das hat vermutlich schon auch mit der Ablehnung des Historismus zu tun.

Das würde hier aber vermutlich zu weit führen.

Die Verschiebung des Schönen vom Wahren zum Falschen. prägt den architektonischen

Diskurs bis heute. Architekten sagen selten über ein Gebäude: „Das ist schön.“ Stattdessen

sprechen sie von Präzision, Konsequenz, Haltung. Ein Gebäude ist „interessant“, „stimmig“,

„radikal“, oder „authentisch“ — aber nur selten schlicht schön.

Und dennoch trotz aller Schwierigkeiten verschwindet Schönheit nicht aus der Debatte. Im

Gegenteil: Sie scheint sich jeder theoretischen Abschaffung hartnäckig zu widersetzen. Denn es

gibt viele Phänomene, die unser Leben prägen, obwohl sie sich rational nicht vollständig fassen

lassen: Glück, Liebe, Glaube, Transzendenz, Vertrauen oder Hoffnung. Niemand könnte diese

Dinge eindeutig definieren beweisen erzeugen, und dennoch richten Menschen ihr Leben

danach aus.

Eigentlich könnte das bei der Schönheit doch auch so sein…

Mich interessiert daher auch weniger die klassische Frage „Was ist schön?“ als vielmehr die

praktischere und vielleicht auch gefährlichere Frage: Was würde es bedeuten, wenn wir

Schönheit ernst nähmen? Was würde sich in unserem Denken, in unserer Architektur, in

unserer Vorstellung von Stadt verändern?

Besonders beschäftigt mich dabei ein Gedanke Immanuel Kants. Ich behaupte ausdrücklich

nicht, dass ich wirklich Kant reflektiere, aber ein Aspekt der Kritik der ästhetischen Urteilskraft

fasziniert mich außerordentlich.

Für Kant ist die Aussage „Das ist schön“ keine rein private Feststellung. Wer etwas schön nennt,

beschreibt nicht bloß ein persönliches Gefühl wie etwa Hunger oder Müdigkeit. Schönheit ist für

Kant zwar subjektiv empfunden, erhebt aber gleichzeitig Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Wer

sagt „Das ist schön“, sagt also immer auch: „Du müsstest das eigentlich auch schön finden.“

Das ästhetische Urteil enthält also eine implizite Aufforderung zur Zustimmung.

Damit Schönheit überhaupt entstehen kann, braucht es nach meinem Verständnis also

mindestens zwei: einen, der fragt „Das ist schön, oder?“ — und einen anderen, der antwortet:

„Ja … das ist schön“

Ich nehme an das ist eine unzulässige Verkürzung Kants. Aber als Beschreibung menschlicher

Erfahrung scheint es erstaunlich treffend zu sein. Der Sonnenuntergang im Urlaub etwa verlangt

geradezu nach diesem Satz: „Das ist wahnsinnig schön, oder?“ Und wenn niemand zustimmt,

bleibt das Erlebnis merkwürdig unvollständig. Schönheit scheint sich mitteilen zu wollen. Sie

drängt auf Kommunikation. Dadurch wird Schönheit zu etwas Sozialem. Zu etwas, das zwischen

Menschen entsteht. Nicht nur in dem Individuum, sondern vor allem zwischen den Individuen.

Das könnte für Architektur interessant sein.Denn plötzlich reicht es nicht mehr, dass der Architekt allein entscheidet, was schön ist. Wir

verstehen uns gern als Avantgarde, wenn wir vorgeben, wie die Dinge zu sein haben. Die Idee,

auf Zustimmung angewiesen zu sein, stellt dieses Selbstverständnis radikal infrage.

Das geht aber noch weiter denn noch gefährlicher wird eine zweite Frage: Wird etwas schöner,

wenn viele zustimmen?

Natürlich ist das eine heikle Frage für Architekten. Denn insgeheim akzeptieren wir meist nur

den eigenen Fachdiskurs als legitime Instanz ästhetischer Urteile. Um unsere Autorenposition

zu behalten, müssen wir daher eine angenommene Öffentlichkeit als nicht wirklich kompetent

denken. Deshalb existiert in der Architektur bis heute eine gewisse Skepsis gegenüber

Zustimmung. Popularität gilt schnell als verdächtig. Was vielen gefällt, kann aus Sicht des

Fachdiskurses kaum anspruchsvoll sein, denn das populäre Urteil wird mit Vereinfachung,

Sentimentalität oder Kitsch assoziiert. Das hat uns in den letzten hundert Jahren allerdings nicht

nur Freunde gemacht.

Denn gleichzeitig behauptet Architektur ja permanent gesellschaftliche Relevanz. Sie

beansprucht, für die Öffentlichkeit zu bauen, Städte zu formen und kollektive Lebensräume zu

gestalten. Daraus entsteht ein Widerspruch: Einerseits richtet sich Architektur an die

Gesellschaft, andererseits misstraut sie häufig deren ästhetischem Urteil.

Selbst wenn mehr Zustimmung etwas nicht automatisch schöner macht, bedeutet mehr Zustimmung

aber doch eine Zunahme an Relevanz. Wieder nur ein Ausdruck, um Schönheit zu ersetzen?

Es stellt sich aber eben zwangsläufig die Frage: Wer ist eigentlich derjenige, dessen

Zustimmung zählt?

Die Architekturzeitschriften?

Das Feuilleton?

Der Kollegen?

Die Auftraggeber?

Die Stadtgesellschaft?

Architektur richtet sich immer an andere. Sie muss genutzt, gelesen und verstanden werden.

Daraus entsteht auch eine Verantwortung. Als freier Beruf steht Architektur unter

gesellschaftlichem Schutz — und nicht nur daraus folgt eine Verpflichtung zur Verständlichkeit.

Nicht im Sinne banaler Vereinfachung, sondern im Sinne einer kulturellen Lesbarkeit.

Denn Gebäude kommunizieren ständig. Architektur spricht sehr vielfältig nicht nur über

Konstruktion oder Funktion.

Dabei besitzt Architektur ein strukturelles Problem: Sie wird fast nie als gebaute Wirklichkeit

entschieden, sondern fast immer anhand von Stellvertretern. Modelle, Pläne, Rendering,

Fotografien oder Materialcollagen müssen etwas vermitteln, das noch gar nicht existiert.

Architektur wird häufig in einem Zustand beurteilt, in dem sie noch gar nicht Architektur ist.

Das unterscheidet sie fundamental von vielen anderen Künsten. Ein Musikstück kann gehört

werden, ein Roman gelesen, Architektur dagegen muss vor ihrer Existenz beschrieben,

antizipiert und dargestellt werden. Sie muss behauptet werden. Der eigentliche Gegenstand der

Entscheidung ist daher meist nicht das Gebäude selbst, sondern seine Darstellung also ein

Stellvertreter. Der einer Übersetzung bedarfAber jedes dieser Medium übersetzt Architektur anders. Der Grundriss erklärt Organisation,

aber keine Atmosphäre. Das Modell zeigt Volumen, aber keine Materialität. Das Rendering

erzeugt Stimmung, simuliert Licht, Alltag und Schönheit — oft lange bevor entschieden ist, ob

das Gebäude diese Versprechen überhaupt einlösen kann. Die Fotografie wiederum reduziert

Architektur auf Blickpunkte und Ausschnitte. Sie privilegiert Perspektiven, die mit der

tatsächlichen räumlichen Erfahrung oft nur wenig zu tun haben.

Architektur entsteht deshalb in mehreren Wirklichkeiten gleichzeitig: als Zeichnung, als Bild, als

Erzählung, als Baustelle und erst zuletzt als gebauter Raum. Zwischen diesen Ebenen entstehen

zwangsläufig Verschiebungen. Und diese jeweiligen Darstellungsformen richten sich häufig an

völlig unterschiedliche Zustimmungsgruppen.

Das Wettbewerbsrendering richtet sich möglicherweise an Jurys und Fachöffentlichkeiten. Das

Hochglanzbild in der Architekturzeitschrift an den internationalen Diskurs. Die politische

Präsentation an Stadträte oder Investoren. Die gebaute Realität hingegen richtet sich an

Bewohner, Passanten,.

Das erklärt auch, warum manche Gebäude als Bilder außerordentlich erfolgreich sind, als

gebaute Wirklichkeit jedoch enttäuschen oder umgekehrt. Manche Häuser lassen sich

hervorragend fotografieren, aber schlecht bewohnen. Andere erscheinen in den Medien

unspektakulär und entwickeln ihre Qualität erst in der alltäglichen Benutzung.

Die Architekturproduktion beginnt dadurch, sich von ihrer gebauten Realität zu entkoppeln. Es

entsteht die Gefahr, dass nicht mehr primär Räume entworfen werden, sondern

Zustimmungsbilder. Bilder, die möglichst letztlich Zustimmung organisieren sollen.

Gerade Renderings besitzen dabei eine enorme Macht. Sie zeigen Architektur fast immer bereits

im Zustand ihrer gelungenen Aneignung: schönes Wetter, glückliche Menschen, perfekte

Bäume, die richtige Abendsonne. Das Gebäude erscheint nicht mehr als Möglichkeit, sondern

bereits als bestätigte Realität. Zustimmung wird vorinszeniert.

Damit verschiebt sich auch die Rolle des Architekten. Er entwirft nicht mehr nur Räume,

sondern Kommunikationsstrategien. Architektur wird zunehmend zu einem medialen Produkt,

dessen Erfolg bereits vor seiner Existenz organisiert werden muss. Was sich gut kommunizieren

lässt, hat Vorteile im Wettbewerb um Aufmerksamkeit. Die Logik der Medien beginnt damit, auf

die Form der Architektur selbst zurückzuwirken.

Dadurch entsteht allerdings eine paradoxe Situation: Architektur beansprucht Authentizität und

reale Materialität, wird gesellschaftlich aber oft über hochgradig künstliche Bilder vermittelt.

Das eigentliche Gebäude erscheint erst Jahre später — und muss sich dann mit den

Erwartungen messen, die seine Stellvertreter bereits erzeugt haben.

Das Übersetzungsproblem der Architektur ist deshalb nicht bloß ein technisches Problem der

Darstellung. Es ist ein kulturelles Problem. Denn die Frage „Schön — oder?“ wird häufig nicht an

die gebaute Architektur gestellt, sondern lange vor ihrer gebauten Existenz an ihre Bilder.

Umso wichtiger wird die Frage, an wen sich diese Bilder eigentlich richten.

Letztlich wird der erfolgreichste Architekt derjenige sein, der die mächtigste

Zustimmungsgruppe erreicht. Nicht unbedingt die größte — sonst hätte Hundertwasser

vielleicht mehr gebaut. Aber jene Gruppe, die kulturell im architektonischen Berreich am

wirksamsten ist.Schönheit hat deshalb immer auch mit Verständlichkeit zu tun. Mit Erkennen und

Wiedererkennen. Mit Lesbarkeit — allerdings nie ohne Geheimnis, Zauber oder Magie.

Entwerfen bedeutet deshalb immer auch Forschung. Nicht Forschung im

naturwissenschaftlichen Sinn, also nicht die Suche nach eindeutigen, wiederholbaren

Wahrheiten, sondern eher eine tastende Recherche über Möglichkeiten. Eine Untersuchung

darüber, mit welchen Strategien Architektur Bedeutung, Verständlichkeit, Atmosphäre — oder

vielleicht sogar Schönheit — erzeugen kann.

Jeder Entwurf bewegt sich dabei zwischen Sicherheit und Risiko. Natürlich versuchen

Architekten, Kontrolle herzustellen. Wir entwickeln Regeln, Systeme, Typologien, Ordnungen

und Methoden, um Unsicherheit zu reduzieren. Wir analysieren Kontexte, optimieren

Funktionen, rationalisieren Prozesse und hoffen dadurch, dem Gelingen näher zu kommen. Und

dennoch bleibt der entscheidende Moment architektonischer Qualität letztlich ungesichert.

Denn Schönheit ist nicht herstellbar wie ein technisches Produkt. Es gibt keine Garantie. Keine

Formel, die zuverlässig zu Schönheit führt. Gerade deshalb bleibt Entwerfen immer auch ein

Wagnis. Ein Gebäude muss funktionieren, konstruktiv tragfähig, wirtschaftlich und dauerhaft

sein. Gleichzeitig muss es aber auch Raum für Aneignung, Überraschung, Erinnerung oder

emotionale Bindung lassen.

Deshalb interessiert mich weniger die Vorstellung des genialen schöpferischen Akts als

vielmehr die Frage, wie man Bedingungen herstellen kann, unter denen Zustimmung überhaupt

möglich wird. Entwerfen wäre dann weniger die Produktion fertiger Wahrheiten als das präzise

Organisieren von Möglichkeiten.

Wer fragt „Schön, oder?“ geht dabei immer ein Risiko ein. Denn diese Frage enthält bereits die

Möglichkeit des Scheiterns. Man kann Zustimmung nicht erzwingen. Wer wirklich fragt, muss

bereit sein, eine Antwort zu erhalten, die anders ausfällt als erhofft.

Wir präsentieren Architektur häufig so, als wäre ihre Qualität bereits entschieden.

Wettbewerbe, Vorträge, Publikationen oder Renderings behaupten oft eine Sicherheit, die es in

Wirklichkeit gar nicht gibt. Die Frage „Schön, oder?“ wird dann nicht offen gestellt, sondern

rhetorisch bereits beantwortet. Zustimmung soll organisiert werden, nicht entstehen.

Eine Architektur jedoch, die Schönheit tatsächlich ernst nähme, müsste möglicherweise wieder

lernen zu fragen. Nicht strategisch oder populistisch, sondern ernsthaft. Sie müsste

Unsicherheit zulassen. Sie müsste akzeptieren, dass Bedeutung nicht vollständig kontrollierbar

ist und dass die Wahrnehmung anderer nicht bloß ein Störfaktor der eigenen Autorenschaft ist.

Das würde vermutlich auch das Selbstverständnis des Architekten verändern. Der Architekt

wäre dann nicht mehr ausschließlich Autor und Verkünder, sondern auch Zuhörer. Nicht nur

jemand, der Formen in die Welt bringt, sondern jemand, der beobachtet, wie diese Formen

gelesen, benutzt und erinnert werden.

Architektur würde dadurch wohl vorsichtiger werden. Sicher auch großzügiger gegenüber ihrer

Umgebung und ihren Nutzern.

Ob sie dadurch schöner würde?

Das bleibt offen.Aber vielleicht wäre genau diese Offenheit bereits ein Teil dessen, was Schönheit ausmacht.

Der erste Teil des Schönen bleibt die Frage: „ schön… oder ?“